Bild18

Mobiler Hochwasserschutz - terra Dammbalkensystem

SCHUTZ WERTVOLLER GESCHICHTE MIT TERRA STOP LOG SYSTEM

SCHUTZ WERTVOLLER GESCHICHTE MIT TERRA STOP LOG SYSTEM.

Oppitzsch, ein Stadtteil von Strehla, einer Stadt mit 1000-jähriger Geschichte und Gebäuden aus dem Mittelalter, liegt an einer Elbschleife. Früher war dieser Ortsteil von großer Bedeutung, denn hier kreuzte die wichtigste Ost-West-Straße die Elbe. Doch die Stadt und ihre Umgebung haben immer wieder mit den wechselnden Kräften des Elbehochwassers zu kämpfen gehabt.

In einem Großprojekt wurde hier im Hinterland der Elbe eine Kombination aus einem neuen Erddamm und einer Verstärkung der Schutzmaßnahmen durch demontierbare Dammbalkenelemente realisiert. Für eine doppelte Deichöffnung mit einer lichten Weite von 3,60 Metern und einer Stauhöhe von 1,24 Metern wurden zwölf Aluminium-Dammbalkenelemente hergestellt. Sie werden von Pfosten getragen, die in Stahlbetonpfeilern eingegossen sind. Im Hochwasserfall werden die Hochwasserschutzanlagen mit einer Schutzhöhe von 0,80 m mit 14 einzelnen Dammbalkenverschlüssen bis zur vorgesehenen Hochwasserschutzhöhe auf einer Gesamtlänge von 55 m verschlossen.

Für jeden Verschluss sind vier Aluminium-Stoplog-Elemente vorgesehen, die in den Stahlbetonpfeilern gelagert sind. Der Abstand zwischen den Betonpfeilern beträgt ca. 3,65 Meter. Alle demontierbaren Teile, Zubehörteile, Montagehilfen und Werkzeuge werden auf speziell dafür vorgesehenen Paletten in einem Abrollcontainer gelagert.

Data & Facts

Kunde
Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Büro Rötha
Planung
Ingenieurgemeinschaft WTU Bad Liebenwerda
Umfang der Lieferung
terra aluminium stop log system, 12 Stück; aluminium stop log closures, 14 Stück.
Fabrikation
RSW Rosslauer Werft, Rosslau
Auftragnehmer
Steinle Bau GmbH Oschatz, Löbau Branch

das könnte sie auch interessieren

  • Hochwasserschutz in Fargo, North Dakota, USA

    Die Stadt Fargo liegt am Red River, der in den Wintermonaten immer wieder bestehende Hochwasserschutzanlagen und Straßen überflutete.


    Zum Beitrag
  • Neue Ufereinfassung für den Logport II in Duisburg

    Aufgrund des wachsenden Bedarfs der Logistikbranche wurde im Duisburger Hafen ein neues Logistikzentrum etabliert – der Logport II. Auf einer Länge von 360 m wurde eine neue Ufereinfassung gebaut.


    Zum Beitrag
  • Schutz des historischen Kerns in Dresden

    Als Folge der Flutkatastrophe verstärkt Dresden bis 2011 den Hochwasserschutzin den betroffenen Stadtteilen. Umfassende Baumaßnahmen sind geplant und seit 2006 in Arbeit.


    Zum Beitrag